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Samstag, 24. Januar 2015

Da geht was ...

...nur halt später als geplant. Aber ... Hey! Ist ist doch nett, dass überhaupt etwas geht!

Mal im Ernst, so war es geplant:

19.01. Start des Heizungsbauers
20.01. Tiefbau für die Hausanschlüsse
26.01. Hoffentlich ein paar m³ Estrich - verteilt.

so kam/kommt es, darüber hatte mich unsere Bauleiterin am 19.01. informiert:

21.01. Start des Heizungsbauers
20.01. Tiefbau für die Hausanschlüsse
29.01. Estrich
Anfang/Mitte Februar: Entfernen der Rigipsplatten

Und wieder 3 Tage verloren, egal, laut unserer Bauleiterin liegt alles im Soll und der 18.03. steht nach wie vor. Lassen wir uns überraschen, schließlich hab ich auch gehört, dass der Heizungsbauer am 19.01. kommt und der Estrichleger am 26.01.

Wie abgemacht kam also am 20.01. der Tiefbauer und hat die Straße aufgerissen. Am nächsten Tag wurde dann auch bereits Wasser und Strom angeschlossen. Es fehlt hier nur noch die Telekom die Ihren Teil abschließt, dann haben wir dieses Kapitel abgeschlossen.
Am 21.01. kam dann auch die von HvH beauftragte Heizungs-/Sanitärfirma und hat mit der Installation der Sanitär- und Lüftungsanlage begonnen. Wie ich das bis jetzt beurteilen kann, arbeiten die Herren ordentlich und ich habe bisher keine Beanstandungen.

Sehr überrascht waren wir dann am Donnerstag Abend als wir auf die Baustelle kamen. Der Heizungsbauer war bereits weg, da es auch schon fast dunkel war und die Haustür stand offen. Beim Betreten sahen wir dann zwei Gestalten im Wohnzimmer, zu dem Zeitpunkt dachte ich, dass der Heizungsbauer doch noch vor Ort war, also habe ich mir erst einmal den HAR angeschaut.

Als ich dann ins Wohnzimmer kam, musste ich doch mal in das Gesicht der Kollegen scheinen und da kann die LEDLenser M7 mit Ihren 400 Lumen schon recht hell sein, ich denke sie hatten 1 Minuten später noch einen schwarzen Punkt im Sichtfeld. ;-)

Auf die Frage von welcher Firma sie seien kamen nur ratlose Blicke und die Bitte doch auf Englisch zu sprechen, da sie kein Deutsch verstehen. Da setzte sich das Puzzleteil zusammen, denn vor dem Haus stand ein Container mit Rigipsplatten. Der albanische Trockenbau-Subunternehmer hatte also zwei Freunde/Bekannte/Verwandte/ Arbeiter abgestellt, um die schimmeligen Platten raus zu nehmen.

Die Ankündigung, wann das erfolgen sollte, hatte also mal wieder nicht gepasst, aber das kennen wir ja mittlerweile. Die Bauleiterin schrieb am nächsten Tag, dass sie Mittwoch vor Ort war und das spontan mit dem Bauleiter des beauftragen Trockenbauers beschlossen hatten. Uns war es egal, die Platten sind raus und die neuen sollen auch erst kommen wenn der Estrich trocken ist.

Weiter hatte ich noch eine spannende Email Konversation bezüglich der zusätzlichen Heizkörper im Bad und der aktuelle Heizlastberechnung. Wir haben uns jetzt entschlossen, dass wir gar keine zusätzlichen Heizkörper ins Bad einbauen werden um dauerhaft die 24°C gewährleisten zu können.

Stattdessen werden wir entweder elektrische Handtuchheizkörper, Infrarotheizung als Spiegel oder Heizlüfter einsetzen, um das Bad kurzfristig auf die 24°C zu bringen wenn wir sie benötigen.

Warum?

  • Handtuchheizkörper haben generell eine zu geringe Wärmeabgabe bei 35°C Vorlauf
  • Bedenken mit der Hydraulik, wenn ein Plattenheizkörper in eine Fußbodenheizung integriert wird, da unterschiedliche Rohrduchmesser etc.
  • Heizleistung der Plattenheizkörper bei 35°C Vorlauf zu gering (HvH hatte 22/600/1800 geplant.)
  • Leistung bei 75°C Vorlauf 2300W, bei 35°C grad noch um 230W. Noch Größere? Nein Danke! ->
  • Plattenheizkörper kommen ohnehin aus ästhetischen Gründen nicht in Frage
  • Wir benötigen nicht dauerhaft 24°C in den Bädern und wollen auch nicht die nebenliegenden Räume mitheizen über die Bäder.

Die Firma wird die Heizkörper also verpackt vor Ort stehen lassen und wir verkaufen sie. Das spannendste war aber einmal mehr mein Lieblingsthema der Heizlastberechnung. Ich habe endlich Version 4 bekommen! Am 4.11. hatte ich ja bereits geschrieben, dass damit mal wieder einiges nicht passte. Auf einmal war die Heizlast in dem Bad im EG gesunken. Ein findiger "Heizlastberechnungsersteller" hatte kurzer Hand die Temperatur des angrenzenden, nicht beheizten Raumes (HAR), von 15°C auf 20°C erhöht, weiter wurde die Zuluft, die in allen Abluft-Räumen mit 12°C angesetzt war auf 20°C gesetzt. So bekommt man natürlich eine wesentlich bessere Bilanz für diesen Raum. Ein generelles Problem der HLB, die 12°C Zuluft sind ausschließlich in den Ablufträumen angesetzt, obwohl dort die Zuluft aus den beheizten Räumen kommt. Die 12°C Zuluft kommt eigentlich in allen Zulufträumen. Luftdichtheit ist mit 1.0h-1 angegeben, nicht mit 1.5h-1.

Hab dann die HLB noch einmal bemängelt bei HvH, weite Punkte sind mir auf den ersten 4 Seiten aufgefallen die nicht entsprechend der DIN EN 12831 erfolgt sind, z.B.sämtliche Vereinbarungen:
  • Vereinbarungen, Temperaturen wurden nicht mit uns vereinbart
  • Vereinbarungen, Mindestluftwechsel fehlt in allen Räumen außer Diele
  • Vereinbarungen, Wiederaufheizzeit wurde nicht ausgefüllt, obwohl eine Nachtabsenkung    eingetragen wurde
  • Temperaturen nach Vereinbarung ist angekreuzt, wurden aber nicht mit uns vereinbart
  • Absenkdauer 7 Stunden - Die wird es nicht geben! - nicht mit uns vereinbart
  • Luftwechsel in der Nacht 0,1h-1? Kein hygienischer Mindestluftwechsel

Den Rest hab ich mir dann gespart, es muss eigentlich alles noch einmal überprüft werden, aber von HvH, nicht von mir.
Ich bin also auf die nächste Version gespannt. Und schon ist der Artikel wieder viel zu lange worden...

Ein paar Bilder:













Dienstag, 4. November 2014

Updates, wir brauchen Updates ...

Aufgrund des schlechten Wetters ist nicht viel passiert in letzter Zeit ... bei uns im Blog.

Daher heute endlich ein Update sie alle zu knechten. Auf der Baustelle ist seit dem letzten Post natürlich schon einiges passiert. Die Klinkerarbeiten wurden Anfang letzter Woche bereits abgeschlossen. Die Männer haben hier sehr gute Arbeit geleistet, wie wir finden.

Letzte Woche Mittwoch hatte ich dann einen Baustellentermin mit jemanden von der Heizungs- und
Sanitärfirma. Wir haben hier schon einmal durchgesprochen, wie alles geplant ist, wie es weitergeht und ob es noch Änderungen geben soll. Ein guter Termin ohne nennenswerte Punkte, da die ursprünglich von uns gewollten Handtuch-Zusatzheizkörper zu teuer sind und wir jetzt erst einmal die Heizkörper in den Bädern akzeptieren werden, die von HvH "vorgesehen" sind.

Der geneigte Leser wird sich jetzt sicher fragen, warum in aller Welt man Radiatoren anbringen lässt, wenn man sich doch für eine Fußbodenheizung entschieden hat! Ihr ahnt es vielleicht, der Grund liegt in meinem Lieblingsthema, der Heizlastberechnung (HLB)/Wärmebedarfsberechnung, die ich damals bekam, bevor ich die Aussage erhielt, dass man diese normalerweise nicht an Bauherren herausgibt:


Wie dem Auszug zu entnehmen ist, schafft die Fußbodenheizung im Duschbad, EG den Wärmebedarf nur zu 28% zu decken. Hier musste HvH also auf freundlicher Nachfrage meinerseits noch die fehlenden 72% bereitstellen, und zwar über gewaltige Radiatoren. Gewaltig da man viel Fläche benötigt. Bei 35°C max. Vorlauftemperatur kein leichtes Unterfangen.

Ein Beispiel, es fehlen im EG 72% also 311W! Man kann auf dem folgenden Link einfach umrechnen, was man benötigt: www.ibo-plan.de
Wir benötigen 311W bei 35°C Vorlauf und 30°C Rücklauf um auf eine Raumtemperatur von 24°C zu kommen. Der Umrechnungsfaktor wäre 10,36. Und als Ergebnis steht dort 3221W. Diese 3221W muss der Radiator also bei Vorlauf 75°C und Rücklauf 65°C bringen. HvH hat aktuell einen Typ 22 600mm x 1200mm eingeplant --> Beispiel Buderus
Wenn wir uns die Tabelle anschauen, stellen wir fest, dass der Buderus bei 75°/65° 1600 Watt schafft. Nun ja, der Radiator muss also größer oder dicker werden. Beides nicht das was man aus ästhetischen Gründen möchte, aber hier kann man nur einen Tod sterben, entweder geringere Heizkosten und mehr Heizfläche oder "schöne" Handtuchheizkörper und Mehrkosten in Anschaffung und den Heizkosten. Wir haben uns für ersteres entschieden, auch weil wir HvH die Möglichkeit geben wollen, die angestrebten Werte zu erreichen. ;-)

Ich bin in jedem Fall schon sehr gespannt darauf, da ich die Bäder ja noch einmal detailliert nachrechnen werde und ich mir sicher bin, dass es hier noch Diskussionsbedarf geben wird. Hier ein Teil aus der aktuellen HLB die HvH vorliegt, die man mir aber nicht aushändigen wollte. Komischerweise gibt es hier bereits eine Differenz. "Hex Hex!" und schon fehlen nur noch 54%:


Nach der neuen HLB würde der Heizkörper also passen.
Das zur Heizung.
Zeitgleich an diesem Tag wurden die Dachüberstände mit Holz verkleidet.

Weiter ging es dann am Freitag mit einem Baustellentermin mit dem Elektriker, um zusätzliche Leistungen zu besprechen und die geplanten Installationen einzuzeichnen. Ein sehr gutes Gespräch. Zusätzlich beauftragen wir hier noch die SAT-Anlage sowie die Beleuchtung der Einfahrt mittels Bewegungsmelder und LED-Spots.
Weiter werden wir das komplette Schalterprogramm austauschen. Zur Auswahl standen im
HvH-Standard Busch Jäger und Jung AS500. Da uns beide nicht so wirklich zusagen, werden wir hier auf die Serie E2 von Gira wechseln.

Parallel zu unserem Gespräch mit dem Elektriker waren die Fensterbauer da und haben auch schon die Fenster und Türen eingebaut.

Am Freitag Abend habe ich dann gleich noch zwei 50er HT-Lehrrohre eingezogen. Der Herr der Heizungsfirma hatte mir hier freundlicherweise einen Platz zugeteilt, den ich nutzen durfte.
In diese beiden Lehrrohre werden zum einen die LAN-Verkabelung für das OG und zum anderen die Leitungen zur Photovoltaik-Anlage kommen.

Alles in allem war es also eine gute Woche, die letzte Woche. Heute hatten wir dann noch eine Begehung mit der Bauleiterin und unserem Bausachverständigen.

Es gibt aktuell nur zwei offene Punkte aus seiner Sicht:

  • Die mit Mörtel verschlossenen Löcher im EG und OG müssen wieder ausgeschlagen werden und durch Ytong Füllmörtel Typ 30 ersetzt werden.
  • Es steht immer noch eine Statikfrage bezüglich des Giebels aus.

Ansonsten ist er mit der aktuellen Ausführung zufrieden.

So, jetzt aber noch ein paar Bilder fürs Volk, hier liest ja eh schon keiner mehr:













Sonntag, 25. Mai 2014

Aktueller Stand Bauantrag + Rückblick Heizlastberechnung

Leider geht es momentan nicht wirklich voran. Was ist in den letzten Wochen passiert?
  • Heizlastberechnung passt jetzt im 4. Anlauf! Passt leider immer noch nicht, wenn man einmal nicht aufpasst.
  • Heizung war überdimensioniert, wird von 8KW auf 6KW angepasst.
  • Zusätzliche Heizkörper werden von HvH in den Bädern verbaut, da FBH nicht ausreichend ist.
  • Der Bauantrag ist in der Bearbeitung, aktuell fehlt aber noch die Regenwasserversickerung, weshalb der Bauantrag zur Zeit ruht.

Bezüglich der Regenwasserversickerung, hier hat HvH einfach alles in ein Dokument verpackt, was aber nicht möglich ist, da das Abwasser von den Stadtwerken bearbeitet wird und das Regenwasser von der unteren Wasserbehörde, Fachbereich Umwelt. Kostet uns mal eben wieder 2-3 Wochen.

Samstag, 26. April 2014

Heizlastberechnung


Da es noch nichts Neues von unserem Bauantrag zu berichten gibt, greife ich heute einmal das Thema der Heizlastberechnung auf, wofür sie ist und warum sie unerlässlich ist und welche Folgen es hat wenn diese falsch ist.

Wozu dient die Heizlastberechnung?
Die Heizlastberechnung gibt den kompletten Wärmeverlust des Hauses wieder. Wärmeverluste durch das Lüften, Verluste über die Wände, das Dach, die Fenster, die Bodenplatte und auch Verluste für die Warmwasseraufbereitung.
Es werden aber auch die internen Gewinne hinzugezogen, die durch den Einfall des Sonnenlichts, durch Personen oder durch Geräte entstehen können. Und letztlich Gewinne durch die Heizungsanlage.
Die Berechnung zeigt also auf wo die meiste Wärme verloren geht und ist für Dimensionierung der Heizungsanlage zwingend erforderlich.
Die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ist Pflicht im Wohnungsbau, daher sollte man immer darauf bestehen!

Warum ist die Heizlastberechnung unerlässlich?
Wie bereits erwähnt, der wichtigste Punkt ist sicherlich die ideale Dimensionierung der Heizungsanlage. Eine zu klein dimensionierte Heizungsanlage vermag es nicht im kalten Winter das Haus richtig zu heizen, während eine zu groß dimensionierte Heizungsanlage ineffektiv arbeitet.

Im Zweifel also lieber zu groß als zu klein, das war früher sehr häufig das Motto warum heute sehr viele Anlagen überdimensioniert sind. Bei Gasheizungen spielt die häufig keine besonders große Rolle da bereits die kleinste Gas-Brennwerttherme von Wolf CGB-11 von 3,6 bis knapp 11KW bringt.
Gehen wir von unserem Haus aus was um die 5KW Heizlast haben wird, so kann man sehen das die Therme niemals richtig gefordert wird. Was bei Gas noch nicht so schlimm ist, kann bei einer Wärmepumpen zu einem deutlich höheren Verbrauch führen.

Man kann sich also hier vorstellen, dass die Heizlastberechnung rein für die Dimensionierung einer Gasbrennwertheizung fast egal ist. Es gibt ja keine kleinere Therme von Wolf. (HvH verbaut im Standard Wolf CBG Thermen laut Angebot)
Bei Wärmepumpen (WP) sieht das hingegen schon wieder anders aus, diese modulieren die Leistung natürlich auch, aber in der Regel haben diese nicht eine solche Spanne. Bei der Rotex Hpsu Compact die wir verbauen lassen, gibt es z.B. Leistungsstufen von 4KW, 6KW, 8KW und die größeren Modelle 11KW, 14KW und 16KW.

Da Wärmepumpen in der Anschaffung generell teurer sind, ist es hier schon alleine von der Anschaffung her sinnvoll die richtige Größe zu wählen, da der Unterschied wie bei einer Gasbrennwerttherme unter Umständen nicht nur bei ein paar hundert Euro liegt. Weiter arbeiten Wärmepumpen unter Volllast mit Abstand am effektivsten und der Verbrauch würde bei einer Anlage die dauerhaft im Teillastbetrieb läuft steigen.

Wie berechnet man also die Heizlast?
Es muss für jeden Raum eine Berechnung angestellt werden über die Gewinne und Verluste bei der Auslegungstemperatur Eures Standortes. In Deutschland liegt diese zwischen -10 und -16°C.

Unerlässlich ist eigentlich auch das Formblatt V der Heizlastberechnung nach der DIN, da diese die gewünschten Raumtemperaturen des Bauherren angibt, dies muss vom Bauherren unterschrieben werden. Wir kennen das Formblatt leider nur vom HörensagenW, da die Heizlastberechnung bei HvH keinen großen Stellenwert hat und wir diese nie gesehen haben. Die Heizlastberechnung bekommt man glaube ich ohnehin nur auf Anfrage, da die Heizung bei uns pauschal mit 8KW angesetzt wurde, aufgrund der Größe des Hauses. unabhängig davon das es bessere Dämmungen, eine Lüftungsanlage mit WRG gibt etc.

Bei einem Neubau sollte die Berechnung relativ einfach sein, da einem der Bauträger eine Baubeschreibung liefert die darüber informiert wo welche Materialien/ welche Dämmung verbaut werden.

Wer einen Altbau hat und dies berechnet möchte, dem empfehle ich den Blog von Martin Schlobach, er beschreibt auch wie man diese vereinfacht berechnen kann: www.haustechnikverstehen.de

Bei dem Neubau beschreibt der Nutzer Martin206 des Haustechnikdialog Forums sehr schön wie man diese berechnen kann: www.haustechnikdialog.de

Als Beispiel möchte ich hier einmal unser Arbeitszimmer hernehmen:

Genaue Zahlen bitte dem angehangenen Screenshot meiner Berechnung entnehmen.
Die Transmissionswärmeverluste des kompletten Raumes wären also 274W pro Jahr. Man sieht hier sehr schön, da die meiste Wärme über die Wand verloren geht, der Grund ist das es hier nur die eine Tür gibt.

Im Wohn-/Ess-/Küchenbereich werden wir den mit Abstand größten Verlust durch die vielen Türen und Fenster haben. Der Verlust über die Türen und Fenster ist doppelt so hoch wie über die Wand und den Boden zusammen, obwohl die Fläche fast 7x größer ist als die der Fenster.

Man sieht also sehr gut dass die, im Vergleich zur Wand, schlecht isolierten Fenster deutlich mehr Wärme verlieren. Während die Fenster einen durchschnittlichen U-Wert von ~1 W/m²K haben, so haben die Wände lediglich 0,174 W/m²K. 
Wie kommt man auf diese U-Werte? Zum einen durch die Angaben der Hersteller oder des Bauträgers oder durch die Eingabe der einzelnen Baustoffe in eienm U-Wert-Rechner: www.u-wert.net/berechnung/u-wert-rechner/
Die Berechnung dauert also seine Zeit, aber ich denke das ist es Wert bei einem Neubau diese einmal grob durchzurechnen. Mittlerweile hatten wir die Heizlastberechnung von HvH bekommen und es ist direkt aufgefallen das diese grundlegend falsch war, da die U-Werte der Wände nicht stimmten, die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung wurde gar nicht mit einbezogen, es fehlten teilweise Wände in den Berechnungen zu unbeheizten Räumen.
Dies waren Punkte die mir aufgefallen waren beim Überfliegen, da ich keine Lust habe diese im Detail zu überprüfen, aber da sieht man das es sich lohnt hier ein Auge darauf zu haben.

Welche Heizlast hatte HvH denn jetzt für unser Haus berechnet? à Auslegungsheizlast 4206W
Ohne Warmwasser, ohne dass wir jemals die Temperaturen des Raumes festlegen durften. In meiner Berechnung habe ich 750W für 3 Personen Warmwasser eingerechnet. Wenn man jetzt noch bedenkt das die U-Werte in der HLB von HvH zu hoch waren, 0,2 W/m²K statt 0,174 W/m²K dann kommt meine Berechnung also ganz gut hin.

Die Heizlast wird also um 5KW liegen. Die Frage warum HvH eine 8KW WP eingeplant hat, anstatt der günstigeren 6KW WP steht bis heute aus, zusammen mit der neuen Heizlastberechnung…

Wir sind keine TGA-Planer/Heizungsbauer oder Energieberater. Solltet Ihr also Fehler in unserer Ausführung gefunden haben, dann lasst es uns gerne wissen, damit wir das korrigieren können.

Bei Fragen könnt Ihr uns gerne anschreiben.