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Mittwoch, 13. Juli 2016

Die Überraschung im Juli ...

... Portugal wurde Europameister!

Ok, dachte ich mir, dass ist immerhin wahrscheinlicher als dass HvH die letzten Mängel beheben würde, aber nein, es ist wirklich beides eingetroffen!

HvH hat also wirklich die Mängel abgestellt:

  • Der Elektriker war im 02.03. bei uns und hat den Fundamenterder getestet. Alles bestens, 4,3 Ohm wurde gemessen, liegt damit im grünen Bereich. Am 07.03. hat er das an HvH geschickt, am 18.04. hat HvH mir die Mail dann auch weitergeleitet, aber gut, warten kann ich ja...
  • Am 10.02. war der Heizungsbauer da und hat das Wasser noch einmal aufgearbeitet und Proben entnommen, die dann an ein Labor geschickt wurden. Am 07.03. kam der Bericht des Labors zum Heizungsbauer und am 18.04. hat HvH die Mail weitergeleitet, aber gut, warten kann ich ja... 
Wer sich jetzt wundert, dass beide am 18.04. kamen, dies ist natürlich kein Zufall, denn diesem muss man halt immer wieder auf die Sprünge helfen. In dem Fall waren es ein paar tausend gute Gründe, die HvH wohl langsam mal überwiesen haben wollte, aber gut, warten kann ich ja...

  • Abschließend gab es da noch den Punkte der zwei defekten Dachsteine. Alleine dafür könnte ich einen Groschenroman entwerfen, denn das ist kaum zu übertreffen. Dieser Mangel wurde am 01.07.2016 behoben und somit war das Tal der Tränen überwunden und der letzte Mangel wurde behoben und wir haben das ausstehende Geld überwiesen. Ich denke beide Parteien werden hier jetzt drei Kreuzchen im Kalender machen.

Aber um noch einmal auf den Groschenroman zurück zukommen:

  • 21.06.2015 HvH gemeldet, dass ein Dachstein defekt ist. Das hatte mir der Nachbar mitgeteilt.
  • 28.07.2015 Nach mehreren Mails die Aussage der Bauleiterin: "Bezüglich des defekten Dachsteins senden Sie mir bitte ein Foto zu. Dieses leite ich an die Fa. xxx weiter. Die Pfanne wird dann bei nächster Gelegenheit ausgetauscht." Hört sich ja wie eine Zusage an.
  • 06.08.2015 Begehung mit dem Dachdecker. Zwei defekte Ortgangsteine sollen bei Gelegenheit getauscht werden wenn sie in der Nähe sind.

--------------------------- ZEITSPRUNG nach diversen E-Mails --------------------------------

  • 18.04.2016 Zitat der Bauleiterin nach meiner Anfrage: "Bei dem von Ihnen angesprochenen Ortstermin wurde festgestellt, dass die von Ihnen und Ihrem Sachverständigen beanstandete fehlende Verklammerung der Dachpfannen ordnungsgemäß ausgeführt wurde. Die defekten
    Dachpfannen sollten ausgetauscht werden, aber die 
    Fa. xxx hat dies von ihrer Seite nicht bestätigt." Und somit ging das Ganze wieder von vorne los.
  • 18.04.2016 Ablehnung meinerseits zu der Kostenübernahme und jetzt kommt der Hammer:
  • 09.05.2016 Antwort der Bauleiterin: "...nach Rücksprache mit Herrn xxx von der Fa. xxx können wir Ihnen leider nicht bestätigen, dass der Austausch der defekten Pfannen kostenneutral durchgeführt werden wird. Dies wurde auch an unserem Termin vom 06.08.2015 nicht zugesagt. Die Pfannen wurden nicht beschädigt eingebaut und auch nicht durch uns beschädigt.
    Bitte erinnern Sie sich, dass Ihr Gutachter der Meinung war, dass die vorschriftsmäßige Verklammerung Ihrer Dachpfannen nicht korrekt ausgeführt wurde. Lediglich durch die Überprüfung durch Ihren Gutachter wurden die Pfannen beschädigt.

    Was wir Ihnen an dieser Stelle anbieten können, ist Ihnen zwei Ortgangpfannen, eine linke und eine rechte, zur Verfügung zu stellen. 
    Dies würde aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgen."

    Herrlich, das Wort Kulanz zu benutzen und vorher unseren Sachverständiger zu beschuldigen, dass er die Dachsteine beschädigt haben soll, sensationell!
  • 06.06.2016 Unser Sachverständiger dazu und weiter an HvH, bis auf den letzten Abschnitt: "Wenn durch vorsichtiges Anheben bereits der Betondachstein bricht, liegt ein Material- oder Ausführungsfehler nahe, zumal offensichtlich ein zweiter Dachstein ebenfalls gebrochen ist, den ich gar nicht angehoben hatte. Eine Sturmsicherung ist bei einer derartigen Ausführung am Eckpunkt Ortgang/Traufe eines Daches mit Überstand jedenfalls nicht gegeben.

    Vor dem Hintergrund der nachlässigen und fehlerhaften Bauabwicklung insbesondere im Trockenbau, ist es von der Firma Heinz von Heiden geradezu beschämend, die Regulierung nicht längst erledigt zu haben.

    Der schlechte Eindruck dieser Firma setzt sich leider fort: Bei einem weiteren Heinz von Heiden-Vorhaben habe ich erneut massive Trockenbaufehler feststellen müssen, die erst nach meiner Beanstandung korrigiert wurden."
  • 16.06.2016 Mein Schreiben an HvH in der Diskussion: "Ob es sich nun hier um einen Materialfehler handelt, um einen unsachgemäßen Einbau der Dachsteine oder die fehlende Verschraubung des untersten Dachsteines auf jeder Seite, wie es der Hersteller vorsieht, kann ich nicht beurteilen, Fakt ist dass es sich um einen Mangel handelt der durch HvH zu beheben ist.
    Sollten Sie weiterhin der Meinung sein, dass Herr xxx als mein Sachverständiger für diesen Schaden verantwortlich ist, so möchte ich hierfür bitte Beweise vorgelegt haben, ansonsten handelt es sich um eine Verleumdung, welche auch zur Anzeige gebracht werden kann."
  • 23.06.2016 Habe ich dann nach mehreren Mails mit der Sachbearbeitung bei HvH den Kaffee aufgehabt, denn solange kann selbst ich dann nicht warten, und den Hörer in die Hand genommen und die Frau angerufen. Es wurde mir dann zugesichert, dass es noch einmal eine Begehung mit dem Dachdecker und der Firma Braas für die Dachsteine geben würde. Am gleichen Abend war jemand von Braas vor Ort, hat sich die Geschichte angehört und mit dem Kopf geschüttelt warum hier so ein Aufwand für zwei Dachsteine im Wert von 10€ gemacht wird. Die Steine würde Braas selbstverständlich stellen, der Dachdecker müsse diese nur einsetzen. 
  • 28.06.2016 Der Dachdecker bestätigt den Termin zum Tausch der Steine für den 01.07.2016 
Und dann erreicht der Groschenroman das Happy End!

Viel Ärger in der Zeit aber letztlich sind wie zufrieden mit dem Ergebnis und wir fühlen uns auch sehr wohl in dem Haus, wenn eben nur der viele Ärger nicht gewesen wäre...

Der nächste Blogeintrag wird dann unser Resümee sein, in dem wir der Frage auf den Grund gehen werden: Noch einmal mit HvH bauen? oder Täglich grüßt das Murmeltier

Montag, 16. März 2015

Unter anderem: Die Hausübergabe!

Anfangen möchte ich heute mal wieder mit einem Lied, einem Klassiker aus den 80er Jahren, weil es so schön passt: The Final Countdown
Der Grund: Das Unternehmen Hausbau neigt sich dem Ende, zumindest der Teil mit der Beteiligung von HvH, alles weitere sollte dann in unseren Händen liegen.

Aber springen wir erst noch einmal ein paar Tage zurück, der Fliesenleger hatte schon im EG größtenteils Fliesen gelegt und es fehlte nur ein Stückchen Flur sowie ... das Bad mit seinen Kletterwänden. So sah eine davon aus:


Sie war wahrlich keine Schönheit, aber der Fliesenleger hat immer an sie geglaubt, hat Ihr Wediplatten und ein neues Kleid aus Fliesen verpasst und siehe da:


Man sah, es passierte etwas, vom hässlichen Entlein ... zur dreckigen kleinen Schamwand, was für ein Wandel! Von außen sah das Ganze dann später so aus:


Es wird also! Im EG wurde dann zwischenzeitlich auch die Keramik für unsere Gäste installiert, da werden sie sich freuen.


Wenn die Fachleute für Sanitärtechnik da sind, dann ist der Heizungsbauer auch nicht fern, gleiche Firma gleich Leute. Also haben wir auch endlich unsere zwei fehlenden Heizkörper bekommen! Ein Traum in weiß und gut verpackt zur Abholung, HK 33/600/1200 und HK 22/600/1200. Hersteller soweit ich weiß Centara Galant. Für kleines Geld abzugeben. ;-)


Diese Altbaumonster wollten Sie uns in die Bäder stellen um bei 35°C Vorlauf der Heizung auf die 24°C in den Bädern zu kommen. Bei 70°C Vorlauf kommen die guten Stücke auf:

HM Galant 5-Anschlüsse 22 T-100 H-600 L-1200  = 1574W
HM Galant 5-Anschlüsse 33 T-150 H-600 L-1200  = 2238W

1574W + 2238W = 3812W

Wir könnten also unsere Heizlast des Hauses mit diesen beiden Heizkörpern decken, wenn wir mit 70°C Vorlauf fahren.
Ok, genug der Frotzeleien.

Dann kam auch einmal Arbeit auf den Bauherren zu: Netzwerkverkabelung auflegen. Kein schöner Job, aber im Wohnzimmer fand ich das noch ganz gut, hat dort auch alles gut geklappt.


Im Arbeitszimmer kam dann leider die bittere Enttäuschung. Nicht eine Ader des Duplex Kabels ging. Das war das kürzeste Kabel welches wir verlegt haben, parallel zu dem Kabel des Wohnzimmers, wo alle Adern einwandfrei laufen. Verlegt im Kabelkanal, kann also eigentlich nichts passieren, denn so ein Kabel trennt man nicht mal eben, wenn man dagegen kommt. Da war ich dann wirklich bedient, denn der Verdacht liegt nahe, dass das schon jemand durchtrennt haben muss ...

Weiter ging es dann heute mit der Bauabnahme. Zeitgleich hat der Sanitärfachmann noch die fehlende Keramik im OG installiert und der Silikonmensch hat alles was an beweglichen Fugen in und am Haus existiert gelegt. Der Heizungsbauer hat derweil das komplette Heizwasser ausgetauscht.

Bei der Begehung kamen dann noch solche Leckerchen im Kinderzimmer unseren Sohnes zum Vorschein:


Es sieht größer aus wie es ist. Es sind vielleicht 3-4 cm, trotzdem will man so etwas nicht haben, schon gar nicht im Kinderzimmer. Weiter haben wir die Wände des kompletten OG bemängelt, da hier nicht in Q3 gespachtelt wurde, vor allem nicht an den Rigipsplatten.
Weitere Mängel die wir aufgenommen haben:

  • Kratzer an 2 Fenstern die getauscht werden müssen
  • Ein Rolladen fährt nicht komplett runter
  • Dachverklammerung am Ortgang fehlt
  • Bodenluke immer noch undicht
  • Die Fuge zwischen Gipskarton und Mauerwerk wurde verpachtelt, diese muss entfernt werden.
  • Dokumentation Fundamenterder fehlt gemäß DIN 18014
  • Einweisung, pneumatischer Abgleich und Inbetriebnahme der Lüftungsanlage fehlt
  • Hydraulischer Abgleich wurde angeblich durchgeführt, Dokumentation fehlt
  • Nachweis für die Wasserqualität in der Heizung
  • Stromkostenerstattung für das direkt elektrische Aufheizen des Estrichs
  • Nachweis für die Verlängerung der Garantie des Estrich im OG
  • Silikonfugen zum Zeitpunkt der Abnahme nicht fertig gestellt
  • Die Leitungs- und Rohrdurchführungen im Hausanschlussraum wurden verschlossen aber die Leitungen und Rohre wurde nicht entkoppelt
Es fehlt in diesem Zusammenhang die fehlerfreie Heizlastberechnung - beim Schreiben aufgefallen - Skandal!

Wir haben uns mit HvH auf einen Betrag geeinigt, den wir bis zu Beseitigung der Mängel zurückhalten werden. Im Vorfeld wurde noch der Blower-Door-Test gemacht. Zu meiner Verwunderung hat den die Bauleiterin selbst durchgeführt. Etwas skeptisch ist man da schon, wenn das Bauunternehmen den selbst durchführt aber ok. Im Test konnte der geforderte Wert von n50 = 1,5 1/h deutlich unterboten werden. Unser Wert liegt bei n50 = 0,75 1/h.
Passivhäuser liegen bei n50 = 0,1 bis 0,6 1/h. Ich denke also mit dem Wert können wir sehr zufrieden sein. Ihr Hund hat den Test nicht beeinflusst, hoffe ich. Aber vielleicht handelt es sich auch um einen sehr seltenen Differenzdruck Ausgleichshund, um das Ergebnis positiv zu beeinflussen? ;-)


Abschließend gab es dann von HvH die obligatorische Flache Champus:


Damit schließe ich für heute. Bilder in besserer Qualität werden nachgereicht. Der Termin hat heute 4,5 Stunden gedauert. Wenn ich bedenke, dass sie vorher um 11:00 Uhr eine Übergabe hatte und dann um 13:30 Uhr bereits bei uns war, dann muss das andere Haus ja Top sein.

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass wir einmal mehr froh waren einen Sachverständigen mit an Board zu haben. Dieser hat uns sehr gut unterstützt und beraten. Kann ich nur empfehlen!

Dienstag, 6. Januar 2015

Yieeeeeehaaaaa, es geht weiter!

Von unseren amerikanischen "Freunden" leihe ich mir mal den etwas überschwänglichen Freudenausdruck "Yieeeeeehaaaaa". Schließlich kann ich meine Freude kaum im Zaum halten über das schnelle Fortschreiten unseres Hausbaus.

Nun ja, vor fast 5 Monaten, am 11.08., hatten wir den Ersttermin mit unserer Bauleiterin. Seitdem ist viel passiert:

- Kinder wurden erwachsen
- alte Männer starben
- Viebrock baute eine komplette Siedlung

und wir haben ein Haus bekommen mit Dach, allem drum und dran, außer Heizung, Estrich und was sonst noch so rein gehört. Was will man mehr?

Nun muss ich mich gerade einmal selbst zitieren vom 08.12.: "Denn bisher war es immer so, dass "gleich nächstes Jahr" gleichbedeutend ist mit frühestens Mitte Januar, also wären wir wieder bei welchem Datum? --> 12.01.2015."

Ich muss mich also für meine schlechte Einschätzung entschuldigen! Auf meiner Arbeit treffe ich die Termine meist dank meiner Erfahrung, bei dem Hausbau bin ich ja noch unerfahren. Es geht aber weiter am 20.01.2015. Denn dann kommt der Tiefbauer im Auftrag der Stadtwerke um Wasser, Strom und Telefon zu legen. Yieeeeeehaaaaa!

Nun, der Freude nicht genug! Es kommt sogar der Heizungsbauer im Auftrag von HvH wahrscheinlich bereits am 19.01., nach Auskunft des stellvertretenden Bauleiters. Das heißt: Nach nur 5 Wochen Stillstand auf dem Bau geht es schon weiter! Ich finde dieser Planung muss man Respekt zollen. Wenn man schon keinen bekommt, dann sollte man ihn wenigstens geben. Man merkt einfach, wie hier die Zahnräder ineinander greifen... bis zum Zahnradschaden und zum Stillstand.

Das Motto des Januars lautet für uns: Komm' ich heute nicht, komm' ich morgen. Der 19.01. ist also quasi der Start ins neue Jahr für HvH. Btw: Ein frohes neues Jahr liebe Leser und der Firma HvH.

Für das letzte Gewerk sollten wir die Rate übrigens bis zum 26.12. begleichen, zum Glück war die Rechnung schon am 17.12. da, so dass unsere Bank und die KfW mehr als genug Zeit hatten, diese bis zum 26.12. zu überweisen.

Nächste Woche wird unsere Bauleiterin dann aus dem Urlaub zurückkehren und kann dort weitermachen wo sie aufgehört hat. Es gibt doch nichts schöneres als das Gefühl nichts zu verpassen, oder?
Als erstes wird sie dann allerdings den Schimmel kontrollieren und die betroffenen Platten durch den Trockenbauer entfernen lassen... sagte man mir...hoffe ich.

Auf Rasch noch einmal für alle:

19.01. Start des Heizungsbauers
20.01. Tiefbau für die Hausanschlüsse
26.01. Hoffentlich ein paar m³ Estrich - verteilt.

Genug der Frotzeleien, wir lesen uns Ende des Monats!

PS: So sieht unser aktueller Bauzeitenplan aus: Link zum Bauzeitenplan

Montag, 8. Dezember 2014

Vertretung ab heute ...

... nicht für mich, sondern für die Bauleiterin. Sie muss ins Krankenhaus (Gute Besserung!) und wird danach noch Urlaub haben bis zum 12.01.2015. In dieser Zeit wird sie einen Vertreter haben der damals ursprünglich unser Bauleiter werden sollte. Soweit so gut, aber dafür einen Blogeintrag?

Nun ja, jetzt haben wir auch noch erfahren, dass dieses Jahr nichts weiter passieren wird, außer dass der Putzer diese Woche noch fertig werden soll. Da ich die Arbeiten ohnehin jeden Tag kontrolliere, ist mir das nicht entgangen, denn die beiden machen einen guten Job soweit ich das beurteilen kann.

Die Heizungsfirma hat dieses Jahr in jedem Fall keine Zeit mehr, will dies aber gleich nächstes Jahr in Angriff nehmen. Als Projektmanager bekomme ich bei solchen Aussagen Ausschlag.
Denn bisher war es immer so dass "gleich nächstes Jahr" gleichbedeutend ist mit frühestens Mitte Januar, also wären wir wieder bei welchem Datum? --> 12.01.2015.
Das ruft doch mal wieder den Verschwörungstheoretiker in mir vor.

In jedem Fall kann man wohl sagen, dass 4 Wochen lang nichts passieren wird. Damit hätten wir gut leben können, wenn alles nach Zeitplan gelaufen wäre und der Estrich noch vor Weihnachten gekommen wäre.

Aber Apfelkuchen!, ähh Pustekuchen!

Rezept Apfelkuchen:
5 Äpfel
90g brauner Zucker
150g Mehl
90g Butter
etwas Zimt
Weiter geht es hier: Apple-Crumble auf Chefkoch

Rezept Pustekuchen:
- Hausbauvertrag mit HvH abschließen
- den Bau vor sich hin köcheln lassen
- regelmäßig umrühren bzw. kontrollieren
- einmal mehr enttäuscht werden und den Kuchen genießen

Es ist echt schon nervig, jetzt haben wir (HvH) sehr viel Zeit verloren durch die mangelhafte Ausführung des Trockenbauers, sowie die nicht vorhandene Statik der Badezimmerwand. Man würde glauben, um wenigstens ein wenig Zeit aufzuholen, wären die Gewerke jetzt ordentlich eingeplant so à la carte bzw. à la Bauzeitenplan, aber nein, da wurde wirklich erst Freitag angefragt beim Heizungsbauer ob er dieses Jahr noch Zeit hat!? Wenn ich so meine Projekte führen würde, dann ... bitte beliebig fortführen, der Blogger möchte hier seine Emotionen wieder zurückfahren.

Wenn wir uns jetzt also die Zutatenliste für den Hausbau so anschauen:


Dann stellen wir schnell fest, dass die Backzeit für ein Einfamilienhaus sich aktuell von 6 Monate (19.03.) auf 6 Monate + 2 Wochen (30.03.) verlängert hat. Das alles bei 180 - aber natürlich nicht Grad Celsius - sondern ich bin auf 180 für die Zeit.

Schöne Woche!

Freitag, 12. September 2014

Extra Kosten

Die Rechnung für die Bodenplatte als Teilabschnitt hat dann auch nicht lange auf sich warten lassen, zusätzlich kam dann aber noch eine Rechnung für zusätzliche Stahlarmierungen in Höhe von 230€, die laut Bodengutachten nötig wären. Finde ich "spannend"* dass wir nicht bereits vorher einmal darüber informiert werden, dass diese nötig wurden, zumal der Boden ja nahezu komplett ausgetauscht wurde und bis zu 1m Kies/Sand unterbaut wurde.

Weiter kam dann gestern Abend die Mitteilung der Bauleiterin, dass für die Anlieferung der Filigrandecke sowie der Treppe eine einseitige Straßensperrung nötig sei. Schön und gut, wir haben ja mit so etwas gerechnet, aber die handschriftliche Notiz dass dies 750€ kosten soll, wohlgemerkt für einen (!) Tag Straßensperrung, machten mich dann doch wieder etwas "unglücklich"*.
Habe ich natürlich nicht akzeptiert, also heute zum Amt und die Genehmigung für die Schilder geholt. Die Bauleiterin sagte mir, dass dies z.B. in Neuss nicht möglich sei, was mich etwas wundert, wenn man das sogar über das Internet für 99€ machen kann: www.halteverbot123.de

Die Genehmigung kostete in Krefeld jetzt für 1 Monat 80€. Die Schilder werden so um die 120€ kosten, hole ich Montag. In Summe also ~200€, vielleicht auch 250€. Ein Drittel dessen was hier seitens HvH angesetzt wurde und dann nicht nur für einen Tag, sondern für 4 Wochen.
Update: Die Schilder kosten in den 4 Wochen nichts, es bleibt also bei den 80€. Etwas mehr als ein Zehntel dessen was uns HvH in Rechnung stellen wollte.

Somit können wir das Halteverbot auch für die anderen Anlieferungen nutzen. Bei so einer Gewinnmarge sollte ich vielleicht ins professionelle Vertreiben von Halteverbotszonen für Bauträger gehen ... Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Nachtrag: Bei HvH in Isernhagen angerufen: Die Festnetznummer die auf der Rechnung angegeben ist: Warteschleife 2x10 Minuten. "Alle Mitarbeiter bla bla bla" Die 0800er Nummer angerufen für die zukünftigen Neukunden: 1x Klingeln schon war jemand dran...

Vielleicht sollte ich mal einen neuen Counter einführen neben dem Besuchercounter:
"Misstrauen gegenüber HvH", diese würde jetzt wieder um 1 wachsen. :-(

*Synonym-Wörterbuch:
Finde ich spannend  -  Geht mir tierisch auf den Keks
Unglücklich - stinksauer

Samstag, 22. März 2014

Bauantrag

Am 8.3. hatte ich zu unserem Bauantrag geschrieben: "Laut unserer Projektplanerin können wir eventuell bis Ende nächster Woche damit rechnen."


Hat leider nicht geklappt. Die Aussage letzte Woche war, dass sie nur noch auf die originalen Lagepläne unseres Vermessers warten. Nun hat dieser uns bereits eine Rechnung geschickt, der Bauantrag fehlt aber weiterhin.
Wir haben am 29.09. den Hausbauvertrag unterschrieben, der Bemusterungstermin wurde auf Ende November terminiert. Durch die Geburt unseres Sohnes mussten wir den Termin verschieben. Als neuen Termin haben wir von HvH den 14.01. bekommen.

Der neue Bemusterungstermin mit HvH ist jetzt also bereits knapp 11 Wochen her und der Bauantrag ist immer noch nicht da. Weiterhin sehr unverständlich für uns, bei Viebrockhaus z.B. bekommt man einen genauen Zeitplan an die Hand. Dort wird gemäß des Plans ~5 Wochen nach der Unterschrift der Bauantrag eingereicht und dann folgt die Bemusterung einige Wochen danach, ist ja dann auch Zeit genug.

Seit der Unterschrift sind knapp 25 - in Worten: Fünfundzwanzig - Wochen vergangen und der Bauantrag ist immer noch nicht eingereicht, stattdessen hat man bereits ein Schild auf unserem Grundstück platziert:


"Hier zieht bald Freude ein". Bald und Freude sind Worte die ich der Marketingabteilung von HvH gerne einmal erklären würde:

Zitat Duden:
Freude: 1. hochgestimmter Gemütszustand; das Froh- und …2. etwas, was jemanden erfreut
Bald: a. kurzer Zeit, nach einem relativ kurzen Zeitraum b. leicht, schnell, rasch

Beides passt in diesem Zusammenhang zur Zeit nicht, aber im Hintergrund sieht man das Viebrockhaus unserer Nachbarn, die gestern Richtfest hatten. Vielleicht ist der Spruch ja darauf bezogen? 

Mittwoch, 5. März 2014

Wahl des Bauträgers

Eigentlich war bauen keine Wahl bis vor einem Jahr. Alle Risiken, zeitaufwändige Aktivitäten und nervenaufreibende Auseinandersetzungen mit Handwerkern, die ein Neubau mit sich bringt, wollten wir uns eigentlich sparen.
Zudem hatten Bekannte auch noch das negative Erlebnis, dass das Bauunternehmen in die Insolvenz
gegangen war und somit weitere Kosten entstanden sind, die vorher nicht eingeplant waren.

Nach 1-2 Jahren intensiver Suche nach einer gebrauchten Immobilie die unseren Ansprüchen gerecht werden sollte hatten wir unser Vorhaben aufgegeben und uns entschieden das Thema „Neubau“ doch anzugehen.
Nachdem wir uns einige Musterhausparks angeschaut hatten u.a. in Frechen, Wuppertal und diverse Musterhäuser einzelner Hersteller, wie Viebrockhaus, Heinz von Heiden, Helma etc. haben wir uns Angebote für unsere Vorstellungen kommen lassen.
Ich werde hier nur auf die 4 engsten Kandidaten eingehen:

- FingerHaus:
FingerHaus hat uns sehr gut gefallen, wir wurden sehr freundlich behandelt und es wurde auf alle Fragen eingegangen. Das Angebot war sehr transparent und es wurde auch auf die anfallenden Zusatzkosten aufmerksam gemacht. Insgesamt hat uns FingerHaus sehr gut gefallen und wir hätten uns auch vorstellen können mit FingerHaus zu bauen, allerdings waren diese im August des letzten Jahres bereits für ein Jahr ausgebucht. Weiter haben wir uns später gegen ein Holzfertighaus entschieden, so dass wir in jedem Fall massiv also Stein auf Stein bauen wollten.
Preislich einer der teuersten Anbieter.

- Viebrockhaus (VBH):
VBH gehört zu den größten Massivhaus-Herstellern Deutschlands. Hier hat uns die Beratung gut gefallen, es wurde sich Zeit genommen und es wurden alle Änderungen und Fragen zum Haus ausgiebig beantwortet und in die neue Planung übernommen. Wir waren wir bereits sehr weit mit der Planung des Classico 605 (KfW55) fortgeschritten, als wir uns entschlossen, doch nochmal weitere Angebote von Massivhaus-Herstellern einzuholen.
Einer der Gründe für weitere Angebote lag darin, dass mit zunehmender Dauer neue Fragen aufkamen bedingt durch Erfahrungen von Hauseigentümern, die bereits seit einigen Jahren in Ihrem Viebrockhaus wohnten, als auch diverse Baublogs und Forenberichte.
Preislich weit oben.

- Favorit Massivhaus:
Favorit machte auch einen sehr guten Eindruck. Die Beratung war ordentlich, das Gebotene war auch hier in Ordnung. Da der Aufbau größtenteils ähnlich zu Heinz von Heiden war, der Preis aber deutlich darüber lag, haben wir uns letztlich dagegen entschlossen hier noch weiter ins Detail zu gehen.
Preislich relativ weit oben.

- Heinz von Heiden (HvH):
HvH gehört wie VBH zu den größten Massivhaus-Herstellern Deutschlands. Hier hat uns der Grundriss des GGFXL Hauses auf Anhieb gut gefallen und auch der Preis, den der Vertriebsmitarbeiter uns nannte, war gut. Im Gegensatz zu VBH war dieses Haus im Standard nur ein KfW70 Haus. Wir haben daher noch einige Positionen mit ins Angebot aufgenommen, wie Fußbodenheizung, bessere Isolierung, etc. Gut fanden wir die höhere Flexibilität gegenüber VBH, gerade bei der Heizungsanlage (mehr dazu weiter unten).
Preislich ok.

Ich denke ich untertreibe nicht, wenn ich sage ich kenne 95% aller Erfahrungsberichte dieser beiden Haushersteller (VBH und HvH) im Internet. Man findet zu beiden natürlich gute wie schlechte Berichte.

Bei VBH liest man sehr viel von Bauherren die über hohe Heizkosten klagen oder den zu kleinen Warmwasserspeicher bemängeln. Da VBH ausschließlich Nibe verbaut, musste ich mir dies natürlich näher anschauen, da man ja schließlich keine Wahl hat bei der Heizung im Gegensatz zu anderen Bauträgern.
VHB verbaut die Nibe F755G die baugleich zur Nibe F750 ist. Diese Heizung hat einen Brauchwasserspeicher von 180 Litern, welcher laut Aussage eines Bauherren schon knapp sein kann für das einlassen einer Wanne. Nun gut VBH bietet natürlich auch einen Zusatzspeicher an gegen Aufpreis.

Also habe ich mich hier näher erkundigt, die Nibe heizt ausschließlich mit Abluft, im Gegensatz zu einer Luft/Wasser Wärmepumpe benötigt sie also kein Außengerät, zumindest bei allen Häusern <200M² Wohnfläche. (Spannend, die Dimension der Heizung wird nicht der Heizlast des Hauses angepasst, sondern eine Heizung für alle Häuser bis 200m². Sehr flexibel! ;-) ) Wenn man sich jetzt überlegt, dass sie also ausschließlich mit der Raumluft des Hauses heizt, so dürfte einem schnell in den Sinn kommen, dass die Raumluft endlich ist.

Also muss frische Luft her, diese strömt bei VBH über Ventile in den Wänden rein, diese öffnen kurz und lassen die nicht vorgewärmte Luft ins Haus. Frisch in jeder Hinsicht, bei einer Außentemperatur von z.B. -2 Grad will diese Luft ja auch wieder auf 20 Grad Raumtemperatur kommen, zudem verlieren wir ja auch noch Wärme durch Fenster, Wände, Decke und Boden. Es kommt also was kommen muss, der elektrische Heizstab kommt dann irgendwann ins Spiel, mit bis zu 6 KW. Die Folge: Es wird teuer, da jede KWh richtig kostet.

Jetzt war meine Überlegung: OK, VBH baut ausschließlich KfW55 oder besser, dann muss die Dämmung ja hervorragend sein um dieses Ziel zu erreichen. Der Slogan heißt: „Energieeffizienz ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal!“
Daraufhin habe ich VBH gebeten, mir einen maximalen Verbrauch zu garantieren, die Antwort von VBH als Zitats eines Geschäftsführers von VBH:

Für ein Beispielhaus mit 133 m² ohne Keller, das ich zufällig im Auto habe, ergibt sich nach EnEV ein Energieverbrauch für Heizung, Lüftung und Warmwasser von 2756 KWH Elektroenergie. In der lebensnahen Prognose wie oben beschrieben, beträgt dieser Wert 5278 KWH. Diese Abweichung im Energieverbrauch werden Sie aber wie gesagt mit jedem Heizungssystem haben. Fragen Sie doch mal die HvH-Kollegen danach. Wetten, das haben die nicht?

Davon ab, dass ich es nicht mag, wenn man auf der Konkurrenz rumhackt anstatt sich auf seine Stärken zu verlassen, 5278 KWh elektrisch bedeutet 13722 KWh thermisch, also 103 KWh/m²!
Ein KfW55 Haus sollte ~40KWh verbrauchen und wenn ich ein KfW55 Haus baue, dann erwarte ich zumindest annähernd diese Werte. Man muss dazu sagen, dass diese Werte als Standard bei 19°C Raumtemperatur gerechnet sind, also wohl wirklich nicht das was man in der Wohnung hat, wenn eine Frau zugegen ist.

Weiter schrieb er:

Es gibt einen gesetzlichen Standard, nämlich die EnEV, die die Vergleichbarkeit von Häusern verschiedener Anbieter aus energetischer Sicht ermöglicht. Diese EnEV ist auch Grundlage für die KfW-Klassifizierungen. Grob gesagt heißt das, dass ein KfW-70-Haus in Bezug auf die Gebäudehülle und den Verbrauch rd. 30% besser als der gesetzlich geforderte Standard ist, einKfW-55-Haus um rd. 45% in beiden Kategorien. Zur Vergleichbarkeit verschiedener Energieträger wird hier jeweils auf Primärenergie umgerechnet. Da der Energieträger Strom mit einem Faktor von 2,6 belegt ist, während Gas z.B. bei rd. 1,1 liegt, wird Ihr gasbeheiztes Haus rd. 2,5x so viel KWH Gas verbrauchen gegenüber dem Stromverbrauch. (Hilfsenergien mal vernachlässigt).Bezogen auf das unten genannte Beispiel unseres 133-m²-Hauses heißt das, dass Sie statt 2750 KWH Strom rd. 6875 KWH Gas verbrauchen dürfen.

Davon abgesehen, dass die Umrechnung nicht passt, es wären 6500 KWh Gas, aber dann müsste man auch fairerweise sagen, dass 6500 KWh Gas (6500 KWh * 6,5Cent = 422,50 €) günstiger sind als 2750 KWh (2750 KWh * 21 Cent = 577,50 €) Strom. Hinzu kommen natürlich noch monatliche Gebühren.
Solche Heizkosten sind einfach nicht akzeptabel für ein KfW55 Haus. Und solche Beispiele findet man einige im Internet. Interessant ist, dass einige Bauherren auch noch denken, dass sie sehr gute Verbrauchswerte haben, hinterfragen tun das leider die wenigsten.
Diverse Fragen die ich zu der Heizungsanlage gestellt hatte blieben ebenso unbeantwortet wie die Anfrage nach einer Heizlastberechnung.

Damit war für uns die Sache erledigt, VBH schied aus. Alle guten Eindrücke, die VBH vorher hinterlassen hatte, waren damit zunichte, und uns war dann auch klar, dass wir dieses Verhalten nicht weiterempfehlen können.
Der Leiter Vertrieb in Kaarst war auch nicht besser, vorher freundlich, eine Wette vorgeschlagen, die Wette verloren und den Wetteinsatz für die Wette bis heute nicht beglichen. Wettschulden sind Ehrenschulden heißt es immer, Ehre? Nun ja, wir hörten nie wieder ein Wort von ihm.

Also blieb uns noch HvH. Alles bestens also bei HvH?

Leider nicht, auf einen Fragenkatalog von ~20 Fragen den ich gemailt hatte kam die Bitte eines Rückrufs des externen Vertriebsmitarbeiters. Die erste Frage des Herrn war ohne Begrüßung: „Sie erwarten doch nicht ernsthaft von mir, dass ich auf diese Fragen schriftlich antworte oder?“

Damit war er eigentlich schon unten durch, er rang sich dann aber doch dazu durch alle Fragen im Schnelldurchlauf am Telefon zu beantworten. Weiter kommt hinzu das VBH vorbildlich übersichtlich war was das Angebot anbelangte, bei HvH leider sehr unübersichtlich. Für jedes extra Gewerk wurde ein neues PDF geschickt, also für die Garage, für die Heizung, für die Fußbodenheizung …

Bei dem darauffolgenden Termin hat es dann mächtig geknallt, dass wir nach 10 Minuten am Liebsten gegangen wären. Beide Parteien haben dann einen Cut gemacht und wir haben uns dazu durchgerungen noch einmal von vorne anzufangen, ab dann ging es. Leider haben wir diese Erfahrung auch von anderen Bauherren erzählt bekommen. "Wenn Ihr den Vertriebler erst überstanden habt, wirds besser."

Bei HvH hatten wir dann wenigstens selbst die Möglichkeit zu wählen welche Art von Heizung wir wünschten. Es ist soweit alles möglich, die günstigste Möglichkeit von Gasheizung mit Heizkörpern über diverse Hersteller von Luft/Wasser Wärmepumpen bis hin zu Sole-/Wärmepumpen mit Fußbodenheizung.

Hier ist man also deutlich flexibler. Während VBH auf KfW55 setzt und damit die Ausstattung des Hauses mit Fußbodenheizung, Wärmepumpe, Lüftungsanlage vorgibt, hat man bei HvH die Wahl. Preislich startet man ~30% unter dem günstigsten Angebot von VBH und muss dann dementsprechend die einzelnen Elemente hinzukaufen, sprich Fußbodenheizung ist Aufpreis, Wärmepumpe ist Aufpreis und die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist auch Aufpreis pflichtig.
Weiter hörten wir von dem Vetriebsmitarbeiter sehr häufig: „geht nicht“, „machen wir nicht“ … „das geht eigentlich gar nicht“, ich will aber nicht hören was nicht geht, ich will eine Lösung. Z.B. wurde uns gesagt, die Decken müssen 2,75 m hoch sein, das geht nicht anders bei Rollläden. Später bei der Bemusterung bekamen wir dann zu hören, dass die zusätzliche Raumhöhe Aufpreis pflichtig sei und Standard 2,62 m ist, auch mit Rollläden.

Preislich: HvH ist trotz der Aufpreise immer noch günstiger, da sie deutlich günstiger starten.

Man bekommt mehr Haus, bzw. deutlich mehr Wohnfläche für das Geld. Der Wandaufbau ist minimal größer, es werden 17,5er Steine anstatt der 15er Steine bei VBH verbaut. Ansonsten sehr ähnlich was den Aufbau und die Ausstattung anbelangt.
Hier mein Vergleich an Hand von Schulnoten:

Viebrockhaus Heinz von Heiden
Vertrieb Freundlichkeit24
Vertrieb Kompetenz34
Übersichtlichkeit Angebot24
Transparenz Nebenkosten23
Auswahl Zusatzleistungen42
Werkvertrag34
Preis52
Persönliches Feedback durch je 1 Bauherren vor Ort32

Letztlich sieht es hier fast besser für VBH aus, aber den Vertrieb haben wir nicht beachtet, da wir notfalls einfach zu einem anderen Vertrieb gegangen wären.

Hausvergleich:

Viebrockhaus Heinz von Heiden
Wohnfläche:146,61m²169,14m²
Maße:9,52m x 11,47m9,45m x 12,32m
Klinker:JaJa
KfW Effizienz:5570
Heizung:AbluftwärmepumpeLuft/Wasserwärmepumpe
Lüftung:dezentrale Lüftung
Wärmerückgewinnung über WP
zentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung
Fenster:Ug 0,5 W/m²KUg 0,6 W/m²K
Wandaufbau
Dämmung Wand, Dach, Bodenplatte:
Keine großen Unterschiede, HvH ist hier etwas besser in der Dämmung, auch ohne KfW55 bei beiden identisch in unserem Angebot, trotz KfW55/KfW70
Bauzeit:3 Monate6 Monate
Zahlungsplan:Beide bescheiden, während man bei VBH bereit 67% nach dem Rohbau bezahlt hat, bei HvH 51%, so ist die letzte Rate bei HvH 2% anstatt der gesetzlichen 5%.
Preis:VBH im etwa 10 bis 20% teurer

Fazit: Es gibt nichts geschenkt im Leben, beide Unternehmen wollen nur unser bestes…

PS: Für den Fall, dass sich einer der Bauträger ungerecht behandelt fühlt, so kann er dies gerne hier unten in die Kommentare schreiben.