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Mittwoch, 17. September 2014

Entwässerung

Ursprünglich hatten wir ja eine Entwässerungslösung in Eigenleistung geplant. --> Entwässerungslösung

Heute wurden wir dann von unserem Tiefbauer eines besseren belehrt. Eigentlich hatte er den Auftrag von uns erhalten, die Schmutzwasserleitung inkl. Revisionsschacht zu setzen. Zu unserem Erstaunen mussten wir dann aber feststellen, dass er direkt noch eine Rohr-Rigolen-Versickerung eingebracht hat, obwohl ihm eine schriftliche Ablehnung des Angebots vorliegt und wir ihm zweifach mitgeteilt hatten, dass wir hier eine eigene Lösung anstreben. Ob wir diese Lösung mit dem Tank jetzt allerdings noch durchführen, wird sich zeigen. Erst einmal haben wir jetzt wieder Arbeit, da das Umweltamt diese Lösung natürlich auch erst wieder abnehmen muss.

Ich hatte dem Tiefbauer dann heute die schriftliche Mitteilung gemacht, dass er uns hier ein gutes Angebot macht oder die Rohr-Rigolen-Versickerung wieder deinstallieren muss. Er hat sich dann auf 41% Preisnachlass eingelassen.

Installiert wurde jetzt also eine Rohr-Rigole Sicku-Pipe mit 6m Länge, 0,3m Durchmesser. Hierfür wurde vorher der Boden bis auf das Grundwasser ausgehoben und mit Kies aufgefüllt, damit die Versickerungsfähigkeit gegeben ist. Dann wurde eine Flies eingesetzt und die Rohr-Rigole wurde mit Kies zugebaut. Weiter wurden alle Rohre gelegt für das Regenwasser: 2x Dachrinne Haus, einmal Abfluss Belüftungsanlage, sowie zwei Abflüsse für die Garage.
Zu allem Überfluss wurden aber alle Anschlüsse falsch gesetzt, teilweise sogar schon auf dem Nachbargrundstück. Wie mir die Nachbarin mitteilte, haben die Herren den kompletten Tag daran gearbeitet, die Schmutzwasserableitungen sowie die Rigole zu installieren.

Diese Lösung ist jetzt zwar günstiger als die von uns angestrebte Lösung, aber eben auch schlechter und muss vor allem erst wieder abgenommen werden von dem Umweltamt. Unsere Begeisterung hält sich daher in Grenzen.






Dienstag, 17. Juni 2014

Regenwasserversickerung

Der Bauantrag ist leider immer noch nicht genehmigt zurück.
Da die Regenwasserversickerung zur Zeit der Grund ist für unsere Verzögerung, gehen wir heute einmal darauf ein, wie wir diese durchführen werden. Durch HvH war eine Muldenversickerung eingeplant, von der wir absehen wollen, da wir den Garten natürlich lieber anders nutzen wollen.

Wir werden das Regenwasser jetzt vom Dach direkt in einen Tank führen (1500 l oder 3000 l), um dieses zur Gartenbewässerung zu nutzen. In dem Tank ist ein Filter integriert, so dass eine extra Filterung vor der Füllkörperrigole nicht mehr nötig ist. Dadurch werden wir uns den Brunnen sparen, da die Pumpe direkte in den Tank kommt.

Von dem Tank wird eine Überlauf zu der Versickerungsrigole führen. Da das Grundwasser bei uns sehr hoch steht, mussten wir eine recht flache Rigole wählen. Der Untergrund unter der Rigole wird ausgetauscht, um die Versickerungsfähigkeit von 10^-4 zu erreichen. Im Vergleich zu einer Kiesrigole können wir durch die Kunststoffrigole einiges an Platz sparen, da diese Rigolen ~ die 3fache Menge an Wasser gegenüber einer Kiesrigole aufnehmen können.

In Metern ausgedrückt wird es ein Volumen von 2,4m x 1,6m x 0,66m einnehmen. Zum Einsatz kommen wird der EcoBloc Inspect 420 der Firma Graf. Dieser wird einfach auf einer sauberen Kiesschicht in einem Flies eingesetzt und mit einem Lüftungs- und/oder Revisionsschacht versehen.


Unten seht Ihr noch ein aktuelles Bild von unserem Baufeld. Wenn es weiterhin nicht voran geht, müssen wir wohl noch einmal "Rasenmähen". Unsere direkten Nachbarn sind bereits fertig und die beiden Nachbarn dahinter hatten auch bereits Richtfest.